FLüELAPASS


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Am Flüelapass hat es einen sehr coolen Klettergarten mit alpinem Ambiente. Ideal für solche, die es alpin mögen, aber nicht wirklich alpin gehen wollen. Denn vom Parkplatz an den Fels sind es wenige Minuten, du benötigst eine Viertelstunde, wenn du wirklich sehr sehr langsam läufst. Ich sehe dies allerdings als Vorteil, so kann man sich nach der eher lange Zufahrt ab Tal ganz aufs Klettern konzentrieren. Und das lohnt sich hier: Der Fels ist griffig, die Routen schön, es hat gute Routenverläufe, die Absicherung ist bestens (danke Roman Hutzli). Vielleicht diesbezüglich ein einziges kleines diesbezügliches Manko: Die Stände sind nicht immer ganz durchdacht gebohrt (oben über einer Kante). Es kann sein, dass dies mittlerweile behoben ist, ich war längere Zeit nicht mehr dort. Rundherum ist man von Bergen umgeben, das sorgt für eine schöne Stimmung beim Kraxeln. Schade, dass man hier wirklich nur an einem warmen Sommertag zum Klettern kommen kann, denn das Gebiet ist Nord exponiert und ohne Schnee hab ichs noch nie gesehen, irgendein Restflecken lag immer.


Routen:
Hier hat es etwa 35 Routen in bestem Gneis von 4a bis 7b, mit einem Fokus im gemässigten Schwierigkeitsbereich. Die Routen sind bis zu 30 Meter lang, also das lange Seil mitbringen.


To-Do-Tipp:
Hier hats eine Reihe schöne Linien, versuchs zum Beispiel mal mit Gletscherfloh 6a+


Gestein:
Gneis


Einstieg auf:
2350 müm


Exposition:
Nord


Situation:
Das Gebiet liegt auf 2365 müm und ist Nord exponiert: also oftmals frisch, auch im Sommer, Pulli mitbringen. Nicht optimales, aber noch gutes Stehgelände für den Sichernden. Kinder möglich.


Regensicher:
Nein


Zustieg:
Von Davos her in Richtung Flüelapass fahren. Kurz vor dem See hat es linkerhand einen Parkplatz (falls der voll oder du dein Auto da nicht runter kriegst: weiter vorne rechts ein weiterer, grösserer Parkplatz). Dann von dort, wo der ersterwähnte Parkplatz ist, zum gut sichtbaren Felsen traversieren. Wege benutzen, die schon da sind ;)


Humana:
Der Andrang hält sich dank langer Anfahrt, hoher Lage sowie Nord expo in Grenzen


Familienfreundlichkeit:
Nur bedingt, denn am Wandfuss ist es nicht immer optimal zu stehen. Die kleineren Knöpfe fühlen sich in einem anderen Klettergebiet sicher wohler, während die grösseren Knirpse hier schon erste fast-alpine Erfahrungen sammeln können.


Varia:
Warme Kleidung mitnehmen, es kann auch im Sommer noch etwas Schnee liegen und es ist eher frisch.


Fazit:
Ich gebe diesem coolen Gebiet: 4-Sterne4-Sterne4-Sterne4-Sterne


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Zuletzt aktualisiert:
24. Januar 2016 von Sandy


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