KLAUSENPASS: NIEMERSTAFEL


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Auf dem Klausenpass hat es ein geniales Sportklettergebiet: die Niemerstafel! Es handelt sich dabei um ein langgezogenes Felsband auf Passhöhe, von der Strasse her gut ersichtlich. Der Zustieg hält sich in Grenzen und ist abgesehen von den letzten paar Metern einfach zu bewältigen. Die letzten paar Meter weichen davon ab, denn man steigt in der Mitte der Wand über einen steilen Pfad ab. Entsprechend ist das Klettergebiet wenig kinderfreundlich bzw. erst für diejenigen, die solche Hindernisse schon überwältigen können. Der Klettergarten ist Nordwest-exponiert und somit wirklich nur in den heissen Sommermonaten bekletterbar. Die Routen sind unterschiedlich und abwechslungsreich - und immer cool. Die Schwierigkeitsgrade umfassen eine breite Palette und wenn du dich zumindest solide im 5er Bereich bewegen kannst, dann hats hier ein wenig was zu tun. Besser, du bewegst dich solide im 6er Bereich, dann kommst du sicher auf deine Kosten. Tolles Gebiet! Schade nur, dass es so weit weg von mir ist und dass es nur während einer kurzen Zeitspanne im Jahr besucht werden kann.


Routen:
Es hat hier über 50 Routen von 4c bis 7b, wobei der Grossteil im 5er und noch mehr im 6er Bereich liegt. Die Wandhöhe übersteigt 30 Meter in der Regel nicht. Die Absicherung ist meist gut.


To-Do-Tipp:
Mir gefielen bspw. Klausennebel 6b+ und Dino Alpino 6b+


Gestein:
...


Einstieg auf:
1880 müm


Exposition:
Nordwest


Situation:
Wunderbar gelegenes Gebiet auf Klausenpasshöhe. Rundherum alles natürlich. Von der Passstrasse her tönt immer mal wieder ein allzu aufgemotzter Sportwagen herüber oder besser: das fabelhafte Donnern einer Harley. Am Wandfuss hat es einen Pfad, auf dem man gut stehen kann. Es ist abschüssig, also den Fussball daheim lassen. Dieses Gebiet befindet sich meistens im Schatten.


Regensicher:
Nein


Zustieg:
Auf der Passhöhe des Klausenpasses parkieren und von da zur Kapelle gehen. Dann dem Weg folgen, der von der Kapelle aus nach hinten führt. Bei der ersten grossen Kehre nicht auf dem Pfad bleiben, sondern in die Wiese reinstechen. Meistens hat es Wegspuren. Solltest du früh im Jahr unterwegs sein, dann ist es weglos. Aufpassen, du befindest dich oberhalb der Wand. An einer Stelle hat es eine gute Piste um mitten in der Wand nach unten an den Wandfuss zu gelangen. Es ist etwas gesichert, aber deine Trittsicherheit solltest du eingepackt haben. Ab Auto in etwa 20 Minuten an die Wand.


Humana:
Es ist hier selten überlaufen.


Familienfreundlichkeit:
Eher nicht. Da beim Zustieg eine grössere Felsstufe überwunden werden muss, eignet sich das erst für grössere Kinder, die solche Manöver schon drauf haben. Zudem ist es am Wandfuss zwar gut zu stehen, aber nicht wirklich kuschelig. Kinder haben sicher mehr Freude an den Blöcken von Urnerboden.


Varia:
Helm tragen, denn oben an der Wand hat es ein Plateau, von welchem Steine oder so herabfallen können.


Interaktiv:
Wir sind offen für Anregungen! Ihr habt Ergänzungen oder wisst es besser? Voll okay! Bitte teilt uns euren Kommentar per E-Mail mit. Wir prüfen eure Kommentare dann und bei bestandener Prüfung werden diese hier unten eingefügt.


Fazit:
Für mich ein Top-Gebiet: 5-Sterne5-Sterne5-Sterne5-Sterne5-Sterne


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Zuletzt aktualisiert:
24. Januar 2016 von Sandy


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