LES DIABLERETS


Maps für Ihre Website

Les Diablerets ist ein Traum im Berggewand. Für den Kletterer eine alpine Drehscheibe. The place to be. In einfach erreichbarem Gelände befinden sich mehrere Sektoren von easy zu hart, von nicht ewig langen Sportkletterrouten zu Mehrseillängen, die in den Himmel ragen. Der Kalk-Felsen ist rauh, die Absicherung (soweit ichs gesehen hab) bestens. Rundherum BergeBergeBerge. Weitsicht. Im Winter ein klasse Skigebiet, eröffnen sich hier dem Kletterer im Sommer interessante vertikale Möglichkeiten.


Mein Fazit mit 5 Sternen ist vorläufig, ich habe noch zu wenig gesehen für ein finales Voting. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass es dabei bleibt, oder zumindest sich nicht weit davon entfernt.


Nach meinen Informationen gibt es mindestens die folgenden Sektoren: 1. Oldenegg, 2. Nägelihore, 3. Pilier des bouqetins, 4. Blocs, 5. Falaise de la cabane, 6. Secteurs Jardin et Bächli, 7. Little Verdon, 8. Tete auc Chamois, 9. Festival, 10. Mérite Alpin, 11. Dalled du Dar, 12. Mérite sportif, 13. La cave. Ich werde im Folgenden diejenigen Sektoren beschreiben, in welchen ich selbst schon klettern war. Bislang ist das leider nur 1 Sektor (grosses Sniff), nämlich Nummer 1 Oldenegg - aber es werden hundertpro bald mehr.


Also los:

1. Oldenegg



Der Sektor Oldenegg, auf 1920 müm, ist sehr einfach mit der Gondel erreichbar. Von Reusch aus mit der Gondel hoch auf Oldenegg. Für einen Erwachsenen hin und retour ohne jegliche Vergünstigungen, beläuft sich dies auf 21 CHF. Von der oberen Station aus dem Holzschild in Richtung Cabane les Diablerets folgen. Schön auf dem Wanderweg bleiben, nicht zu früh links weg. Bleib, bis du ein kleines Bögli rechts rum gemacht hast und von einer kleinen Anhöhe aus eine Art langgezogene Hütte (direkt an der Felswand) erblickst. Durch diese flitzen im Winter die Schneesportler durch. Links und rechts dieser Hütte befinden sich die Routen. Du musst also nur auf den letzten paar Metern den Wanderweg verlassen. Was natürlich den Nachteil hat, dass hier viele Wanderer durchkommen und dich super faszinierend finden werden. Anders aber als bspw. auf dem Pierre Avoi befindet sich zwischen Wand und Wanderweg ein paar gute Meter Abstand. Während man auf dem Pierre Avoi die Wanderer aktiv motivieren muss weiterzugehen, sodass sie im Falle eines Falles nicht von einem soeben ausgerissenen Stein (oder aus der Hand geflutschten Exe) erschlagen werden, kann man die Wanderer hier in Ruhe lassen. Der Abstand ist genügend gross. Der Fels ist absolut rauh und lange Hosen oder wenigstens solche, die bis über die Knie gehen, sind hier äusserst sinnvoll. Die Routen sind länger als man denkt. Im Kletterguide Escalades von den Remys steht nicht drin, wie lange sie sind. In einer der Routen benötigten wir die vollen 70 Meter unseres Seils. Was okay ist, aber es wäre cool, wenn solche Informationen im Guide enthalten wären. Also: langes Seil und genügend Exen mitnehmen, you never know. Auch wichtig: Helm, denn es hat immer wieder lose Steine und einen Griff hab ich ebenfalls ausgerissen. Die Absicherung ist dafür sehr gut. Die Bohrfrequenz kann nach oben hin etwas nachlassen, ansonsten als sehr gut zu bezeichnen (at least das, was ich gesehen hab). Ein weiterer wichtiger Punkt hier ist die Exposition. Im Escalades Kletterguide steht: Nord. So Nord ist es aber nicht. Eher Nord-West, denn im frühen August brannte es uns nach etwa halb zwei Uhr so richtig schön weg. Denn dann ist die Sonne rum, leuchtet das ganze Oldenegg-Felsband perfekt aus, und verbrennt jeden, der dann Hand an den Felsen legen will. Zuvor war es im Schatten angenehm kühl, doch als die Sonne rum war, wars damit vorbei. Nach dem Motto: Sonnencreme rauf und Schweiss raus. Schade, dass die letzte Bahn schon recht früh die Bergidylle wieder verlässt: 16:40 Uhr. Was für dich heisst: bis 16:30 Uhr klettern, denn vom Felsen bis zur Gondel haste knappe 10 Minuten. So, das sind meine Eindrücke. Viel Spass!



Generelles Fazit:
Für mich ein Highlight und daher gebe ich: 5-Sterne5-Sterne5-Sterne5-Sterne5-Sterne


Interaktiv:
Wir sind offen für Anregungen! Ihr habt Ergänzungen oder wisst es besser? Voll okay! Bitte teilt uns euren Kommentar per E-Mail mit. Wir prüfen eure Kommentare dann und bei bestandener Prüfung werden diese hier unten eingefügt.


Oder mach doch alternativ bei folgendem Rating mit:


























Zuletzt aktualisiert:
23. Februar 2016 von Sandy


Links
Kletterguide
Kletterguide für Jura, Waadt, Wallis u.a. von Claude und Yves Remy, 2010

Plaisir-Kletterguide West von Filidor, Auflage 2012
Topos
Ich war hier
Alle vorgestellten Gebiete habe ich besucht. Hier kommt ihr zu den Galerien
© Copyright 2018 by felsklettern.ch