ÄSCHER


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Der Äscher ist ein absolutes top Klettergebiet! Hier kommt alpines Feeling auf. Tolles, lang gezogenes Kalk-Felsband mit ziemlich guten Routen unterhalb der Ebenalp. Allzu einfach ist es hier niemals, den Sechser solltest du beherrschen oder jemanden dabei haben, der ihn für dich beherrscht. Das Ambiente ist top - natürlich und urchig und absolutes Seelenbalsam. Etwas Abzug gibts dafür, dass das Gebiet direkt an einem beliebten Wanderweg liegt. Denn den lieben langen Tag lang hört man von Wanderern Aussagen wie "Das würd ich ja nie machen, viel zu gefährlich!" und "Als ich jung war, hat man sowas nicht gemacht" und "Das könnt ich also auch!" oder "Die sind ja lebensmüde." Irgendwie lustig, zu Beginn zumindest, doch im Laufe des Tages beginnt es gröber zu nerven. Aber ich gebe zu, dass das Jammern hier auf höchstem Niveau ist, denn sonst fällt mir wenig Negatives zu diesem Tausend-Sterne-Gebiet ein. Der Zustieg hält sich trotz allem auch in Grenzen. Entweder du nimmst das Bähnli bis hoch auf die Ebenalp, wobei du dann etwa 20 Minuten Zustieg hast, oder du läufst kurzerhand in etwa einer Stunde, mit Ersatz-T-Shirt im Gepäck, den Bergwanderweg hoch. Im Bergrestaurant Wildkirchli kann man sich bestens verpflegen, auch übernachten. Hinter dem Wildkirchli laufen auch Routen hoch - dabei ist auf die Gummibärli Route hinzuweisen. Schafft man sie, wartet oben ein Topf mit Namensgebern auf dich. Nicht umsonst war dies viele Jahre lang Völks absolutes Lieblingsklettergebiet.


Routen:
Am Äscher hat es, meine ich, 15 Sektoren, nämlic: Chlus, Grosser Zahn, Privatweg, Expo 02, Gelbe Wand, Fritz, Kleiner Zahn, Young John, Stobete, Aurekeli, Füessler, Pilastro, Alfio, Äscherwand und Gasthauswand. An Routen hat es hier alles, sowohl Ein- wie Mehrseillängen, als auch einfachere wie schwerere Routen. Jedoch insgesamt solltest du hier schon ab 6a klettern können, die wenigen einfacheren Routen sind überschaubar.


To-Do-Tipp:
Wie wäre es mit einer feinen Route am Kleinen Zahn?


Gestein:
Kalk


Einstieg auf:
ca. auf 1600 müm


Exposition:
meistens Süd


Situation:
Langgezogenes, voralpines Klettergebiet, direkt am Wanderweg. Sehr sonnenexponiert, viele Kletterer und viele Wanderer. Etwas abschüssig, schau auf deine kleinen Kinder oder geh mit ihnen vielleicht doch eher woanders hin.


Regensicher:
Nein


Zustieg:
Entweder mit der Gondel ab Wasserauen auf die Ebenalp und von da in 20 einfachen Minuten an das Felsband oder zu Fuss in 60 schweisstreibenden Minuten ab Erstböhl ans Felsband.


Humana:
An sonnigen Wochenenden sehr viele Bergsportler unterwegs. Halt schön hier :)


Familienfreundlichkeit:
Für grössere Kinder geht das problemlos, kleinere Kinder sähe ich eher in anderen Spots. Dies, weil es direkt am Wandfuss nur bedingt bequem ist bzw. man mancherorts auf dem Wanderweg steht. Hier laufen die ganze Zeit Wanderer durch. Ein Sonnenschutz-Zeltli kann eher nicht aufgebaut werden, dafür ists insgesamt zu abschüssig.


Varia:
Sonnencreme und weitere Sonnen-Tools mitnehmen, und wenn du den Zustieg von unten selber angehst: Ersatz-T-Shirt mitnehmen :)


Interaktiv:
Wir sind offen für Anregungen! Ihr habt Ergänzungen oder wisst es besser? Voll okay! Bitte teilt uns euren Kommentar per E-Mail mit. Wir prüfen eure Kommentare dann und bei bestandener Prüfung werden diese hier unten eingefügt.


Fazit:
5-Sterne5-Sterne5-Sterne5-Sterne5-Sterne


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Zuletzt aktualisiert:
30. Januar 2016 von Sandy

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