PONT-LA-VILLE


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Pont-la-Ville ist ein andersartiges Gebiet. Die selbe Route wird hier selten zweimal geklettert, auch wenn du sie zweimal kletterst. Die Routen bestehen mehrheitlich aus kleinen Steinen und die Wahrscheinlichkeit erscheint gering, dass man zweimal dieselben kleinen Kieselis erwischt. Das ist von Vorteil, man kann immer wieder herkommen und die Routen erscheinen stets neu. Dies ist aber auch anstrengend, denn irgendwann kann man die Kieselsteine einfach nicht mehr sehen. Manche Steindlis sind zudem schon recht poliert, was den Spassfaktor senkt und den Angstfaktor erhöht. Dennoch hatte ich dort einen Tag lang Spass, das klettern dort macht Laune. Wichtig ist, dass der Helm mitgenommen wird, denn solide ist anders. Das Ganze ist hübsch im Schatten, was es zu einem angenehmen Sommergebiet macht.


Routen:
Es hat in etwa 43 Routen, die von 4a bis 6a+ reichen. Die eigentlichen Schwierigkeitsgrade variieren, je nachdem, was man gerade herausgerissen hat. Konglomerat. Maximale Wandhöhe bei 26 m, viele Routen kürzer. Die Absicherung ist gut.


To-Do-Tipp:
Schwer zu sagen. Jede Route Route tendiert zu einer tendenziellen Brüchigkeit und ändert somit ihre Gestalt immer mal wieder. Und die Routen kommen auch immer anders daher, mal nimmt man diesen Kiesel, mal jenen Kiesel, es wirkt nie, als ob man dieselbe Route wirklich zweimal klettert...


Gestein:
Konglomerat


Einstieg auf:
800 müm


Exposition:
Süd


Situation:
Südexponierter Felsen auf etwa 800 müm. Der Sichernde steht im Schatten der Bäume, der Kletternde kommt manchmal, je nach Routen, in den Genuss von Sonnenstrahlen. Angenehmes Sichern, auch kleinere Kinder können hier gut mitgenommen werden. Einzig ein Kinderwagen ist beim Zustieg sicher nicht angenehm. Ich weiss es nicht, aber ich habe gelesen, dass man hier auch im Winter klettern könne, da das Laub der Bäume dann weg ist und die Sonnenexposition gross sei. Die Absicherung dünkt mich gut, manchmal Level Off.


Regensicher:
Nein


Zustieg:
In Pont-la-Ville bei der Kirche parkieren. Ab dann auf der Hauptstrasse laufen. Sobald rechts der Golfplatz (!!) ist, links abbiegen in eine Strasse, die dann bald ein Kiesweg wird. Dem folgen. Sobald man ein Haus passiert hat, kommt links dann ein Pfad, der zunächst über die Wiese hoch geht, dann in den Wald hinein verläuft. Diesem folgen bis man an die Wand gelangt. Das Ganze hört sich komplizierter an, als es dann ist, und dauert etwa 20 Minuten.


Humana:
Wir waren an einem Wochenende da und waren nicht alleine. Ich kann mir vorstellen, dass hier am Wochenende generell eher viele Leute hinkommen.


Familienfreundlichkeit:
Dieses Gebiet ist bestens geeignet für grössere Kinder, sofern sie schon in einen Helm passen. Denn einen solchen muss man hier tragen. Das Konglomerat-Gestein donnert immer mal wieder in kleinen bis grossen Brocken herab. Kleinere Kinder sehe ich deshalb hier nicht, aber auch, weil es am Wandfuss einen guten aber nur schmalen Pfad gibt. Es ist abschüssig, nicht schlimm, aber too much für kleine Kiddies.


Varia:
Helm mitnehmen, da sich immer wieder Steine aus dem Felsen heraus lösen.


Interaktiv:
Wir sind offen für Anregungen! Ihr habt Ergänzungen oder wisst es besser? Voll okay! Bitte teilt uns euren Kommentar per E-Mail mit. Wir prüfen eure Kommentare dann und bei bestandener Prüfung werden diese hier unten eingefügt.


Fazit:
Ich gebe dem Gebiet: 3-Sterne3-Sterne3-Sterne


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Zuletzt aktualisiert:
6. Februar2016 von Sandy


Links
Kletterguide
Kletterguide von Daniel und Martin Rebetez über das Klettern in Fribourg, 2010
Topos
Ich war hier
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