STOCKHORN


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Auf dem Stockhorn kann geklettert werden ... und zwar richtig gut! Der Fels ist scharf, die Aussicht top, die Absicherung - meist - angstfrei, was will man mehr! Das Stockhorn, an seiner höchsten Stelle stolze 2190 müm hoch, thront herrlich über Thun. Schon von Weitem ist der Berg mit seiner markanten Nordseite sichtbar. An dieser könnte theoretisch auch geklettert werden, aber auf meiner To do Liste steht sie nicht. Geklettert wird in der Regel auf der weniger markanten, wenn auch immer noch recht steilen Südseite des Stockhorns. Hier hat es eine stattliche Anzahl Routen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden verteilt auf mehrere Wändli alias Sektoren. Voralpiner Touch, kombiniert mit der Bequemlichkeit einer Gondel. Etwa fünf Minuten müssen bis zum ersten Wändli zurückgelegt werden, also theoretisch auch mit Flip Flops bewältigbar, aber stilecht besser mit krassen Bergschuhen zu überwinden. Schade ist, dass das ganze Unternehmen relativ teuer daherkommt, die Bergbahn kostet relativ viel - was ich verstehe. Aber teuer ists halt. Leider ist dieser schöne Spot schnell und gerne überfüllt. Resümmierend: der Spot ist wunderschön, aber kommt halt etwas kommerziell daher.


Routen:
Insgesamt hat es hier sechs Sektoren. Im Sektor A hat es eine Grat-Route, die sehr leicht daher kommt, weiter einige zusätzliche sehr leichte Routen. Im Sektor B sind weitere sehr leichte Routen. Der Sektor C geht immerhin bis 6b+, im Sektor D findet man sogar eine 6c+. Schliesslich findet sich im Sektor E auch eine 7a. Das Niveau nimmt somit kontinuierlich zu. Die Qualität jedoch nicht, alles bester Kalk. Schliesslich hat es noch den Sektor F, wo Mehrseillängen auf dich warten.


To-Do-Tipp:
Filialleitere 5c+ im Sektor D war ganz nett, eine sehr schöne Route.


Gestein:
Kalk


Einstieg auf:
2100 müm


Exposition:
Süd


Situation:
Die Situation ist hier je nach Sektor unterschiedlich. Generell ist es aber südexponiert, mit Ausnahme des Sektors F, der Nord-West exponiert ist. Meist steiles Gelände mit nur kleinem Bändli beim Einstieg zum Stehen. Kaum Schatten.


Regensicher:
Nein


Zustieg:
Es müsste an dieser Stelle eher Zufahrt als Zustieg heissen. Man fährt ab Erlenbach mit zwei Gondeln hoch aufs Stockhorn und ab da der Nase nach in fünf Minuten zum ersten Felsen. Die Sektoren A, E und F sind etwas weiter weg. Von den Routen im Sektor D ganz rechts aus kann man den Restaurant-Gästen beim Essen zu sehen.


Humana:
An einem schönen Sonntag tummeln sich hier viele Leute.


Familienfreundlichkeit:
Mit grösseren Kindern sollte das möglich sein. An den Einstiegen ist steiles Gelände mit nur wenig Bödeli. Doch grösseren Kindern sollte das gelingen. Ich sehe hier keine kleineren Kinder. In diesem Klettergarten am Stockhorn ist es meist zu steil an den Einstiegen für die Kleineren, sie könnten hier nicht gefahrenlos einen Tag verbringen.


Varia:
Das Gondeli ist leider relativ teuer, das Gebiet relativ gut besucht.


Zuletzt aktualisiert:
28. Mai 2017


Interaktiv:
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Fazit:
Ich gebe dem Klettergebiet am Stockhorn: 4-Sterne4-Sterne4-Sterne4-Sterne


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Kletterguide
Der Kletterguide Plaisir West vom Filidor Verlag, Jürg Känel
Topos
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