VAL VARATELLA


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Das Val Varatella, auch als Toirano bekannt, ist ein vergleichsweise erst kürzlich entwickeltes Kletter-Tal, das im Grunde genommen mit dem Val Pennavaire vergleichbar ist. Jedoch ist das Setting hübscher, was insbesondere dem Umstand zu verdanken ist, dass keine grosse und etwas lärmige Strasse durchs Tal führt. Zwar wurde schon in den 60er Jahren vereinzelt hier geklettert, doch die systematische Erschliessung und Veröffentlichung erfolgte erst viel später. Das Val Varatella ist nicht weit vom Meer entfernt, etwa 3 Kilometer trennen Kletterer und Badegast. So sind diese beiden Disziplinen bestens miteinander vereinbar.


Hier warten die folgenden Sektoren auf deine Hände: 1. Valle del Vero (mit den Subsektoren: Santa Lucia, Grotte, Gumbi, Settore Intermedio, Belvedere, Arena, Rocca dell Ulivo, Rose di Pietra, Paretone, La Cueva, Bocca di Rosa und Cascata), 2. Carpe, 3. Salto del Lupo und 4. Monte Acuto (mit den Subsektoren: Tafano, Boschetto, Gracchio, Castello und Torre). Im Folgenden werde ich diejenigen Sektoren näher beschreiben, in denen ich selber schon klettern war und somit eine eigene Meinung habe. Leider habe ich es erst fertig gebracht in 1 Sektor geklettert zu haben. Schande über mein Haupt. Aber wenigstens über diesen einen Sektor werde ich nachfolgend einige Worte verlieren und hoffen, dass er nicht mehr lange so einsam sein wird.

Also los:

1. Valle del Vero: Gumbi:



Im Valle del Vero, das grosszügig zum Val Varatella gezählt werden kann, gibt es den feinen Klettergarten Gumbi. Die etwa 25 Routen befinden sich im Bereich von 5a bis 8a, wobei es wie so oft vorteilhaft ist, nicht nur gerade so die 5a klettern zu können, sondern besser solide im 6er Bereich. Denn viele der Routen sind 6b/6c. Auch sind hier die einfacheren Routen nicht so lohnend wie die schwereren. Die Routen in der meist senkrechten Wand erfordern einiges an Ausdauer. Der sonnige Kletterfels mündet in einem nicht ganz so bequemen Wandfuss, der eher wenig familienfreundlich ist. Rundherum ist man eingebettet in schöne Natur, ich erinnere mich an keinen Strassenlärm oder dergleichen, nur das süsse Säuseln von etwas Wind und das dezente Klirren der Exen des einzigen anderen Kletterteams, das an dem Tag ebenfalls an dieser Wand rum hing. Toller Spot!


Bislang ist das leider, leider - wie oben schon angeklungen - der einzige Sektor, den ich im Val Varatella besucht habe. Weitere Sektoren dort stehen schon seit längerer Zeit auf meiner To Climb - Liste, doch gelang es mir noch nicht das umzusetzen. Kommt Zeit kommt Klettergebiet..

Interaktiv:
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Fazit:
Ich gebe dem Gebiet: 4-Sterne4-Sterne4-Sterne4-Sterne


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Zuletzt aktualisiert:
1. März 2016 von Sandy


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